In dieser experimentellen Studie der Universitätsklinik Freiburg wurden acht Knochenbiopsiesysteme unterschiedlicher Hersteller einem Vergleich unterzogen. Dabei wurden die verschiedenen Kriterien Kraftaufwand, Ergonomie, Stabilität, Zylinderentfernung, die histopathologische Qualität des Präparates und die Anzahl der benötigten Biopsieversuche untersucht. Anders als in bisherigen Studien wurde hier nicht nur eine Knochenart zum Test verwendet sondern drei verschiedene von jeweils unterschiedlicher Knochenhärte. Geleitet wurde die Studie von Professor Markus Uhl der Abteilung für diagnostische Radiologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
Unter Betrachtung aller genannten Kriterien erreichten die beiden Somatex Biopsiesysteme „Bone Marrow“ und „Safe-Cut“ die besten Ergebnisse. Durch das sehr gute Handling, die geringsten Berstungsartefakte und die leichte Entfernung des Zylinders heben sich die beiden Somatex Kanülen von denen des Wettbewerbs deutlich ab.
Im Detail bedeutet das:
- Ergonomie: sehr guter Komfort und sehr gute Kraftübertragung
- Stabilität der Nadel: sehr stabil
- Zylinderentfernung: sehr leicht
- Anzahl der erforderlichen Biopsievorgänge: 1 Versuch
- Anteil an Berstungsartefakten: sehr gering
- histopathologische Qualität: sehr gut
Weltweit ist eine Vielzahl verschiedener Knochenbiopsiesysteme verfügbar. Die angebotenen Systeme unterscheiden sich nicht selten erheblich in ihrer Handhabung und der Qualität des gewonnenen Präparates. Eine Analyse der Stärken und Schwächen unterschiedlicher Systeme soll dem Anwender die Entscheidung erleichtern, die Diagnosesicherheit erhöhen und dem Patienten weitere Belastungen durch erneute Biopsien ersparen.
*Die komplette Studie „Die perkutane Knochenbiopsie: Experimentelle Studie zum Vergleich von Knochenbiopsiesystemen“, Autoren: Uhl, Markus C. Theves, J. Geiger, A. Kersten, P.C. Strohm ist in der „Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie“ vom Georg Thieme Verlag KG Stuttgart Ausgabe 03/09 einzusehen.
