Eine besonders wichtige Rolle fällt aber dem Vitamin D zu, denn es fördert den Knochenstoffwechsel und regelt die Aufnahme von Kalzium aus der Nahrung. Das Vitamin kann bei genügend Tageslicht von der Haut hergestellt werden. Während der Sommermonate genügt eine 10-minütige Bestrahlung der Hände und des Gesichts, um den Tagesbedarf an Vitamin D zu decken. Zusätzlich kann der Körper durch den Verzehr von fettreichem Seefisch, zum Beispiel Lachs oder Hering mit Vitamin D versorgt werden. Fisch ist daneben auch ein guter Lieferant der für die Knochenbildung wichtigen omega-3-Fettsäuren.
Meiden sollten Osteoporose Patienten allerdings den übermäßigen Konsum von Kochsalz, Kaffee, Nikotin und Alkohol, denn diese Genussmittel fördern den Abbau von Kalzium und Knochensubstanz.
Bewegung
Wirbelbrüche verursachen oft chronische Schmerzen. Aufgrund dieser Schmerzen und aus Angst vor weiteren Brüchen bewegen sich Osteoporose-Patienten weniger. Wer aber körperlich nicht aktiv ist, beschleunigt seinen Knochenabbau zusätzlich.
Körperliche Bewegung sorgt für ein stabiles Skelett, weil sie den Knochenstoffwechsel anregt. Regelmäßige Spaziergänge sind daher ein gutes Mittel, um weiterem Knochenabbau entgegenzuwirken, daneben fördert der Aufenthalt in der Sonne den Aufbau des wichtigen Vitamin D.
Bei jeder Art körperlicher Bewegung ist es wichtig, vorsichtig zu sein und Stürze zu vermeiden. Bewegung sollte schonend sein, empfehlenswert ist eine individuelle Krankengymnastik zum Muskelaufbau und zur Verbesserung von Koordination, Fitness und Reaktionsvermögen. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten. |