Worauf muss man nach der Behandlung achten?
Die Vertebroplastie ist eine Schmerzbehandlung
- Eine erfolgreiche Behandlung ersetzt nicht die Therapie der zugrunde liegenden Erkrankung. Eine Osteoporose muss weiterhin ursächlich therapiert werden. Auch bei Tumorerkrankungen ist die Vertebroplastie kein Ersatz für eine Chemo- oder Strahlentherapie, sondern wird nur begleitend durchgeführt, um Schmerzen zu minimieren.
Eine Vertebroplastie schützt nicht vor weiteren Knochenbrüchen
- Osteoporose-Patienten sind Risiko-Patienten, die nicht selten weitere Brüche erleiden. Dies gilt insbesondere auch für Wirbelkörperbrüche. Im Extremfall, bei stark geschwächten Knochen, können sogar einfaches Husten, Niesen oder plötzliche Bewegungen eine Wirbelkörperfraktur auslösen.
Osteoporose-Patienten sollten daher, auch wenn sie nach einer Vertebroplastie wieder schmerzfrei und mobil sind, vorsichtig sein und Stürze vermeiden. Darüber hinaus ist eine bewusste Ernährung und ausreichend körperliche Bewegung sinnvoll, um den weiteren Abbau der Knochensubstanz zu bremsen und das Skelett zu stärken. |