Was sind die Folgen einer Wirbelkörperfraktur und wie kann sie behandelt werden?
Mögliche Folgen einer Wirbelkörperfraktur
Der Bruch eines Wirbelkörpers geht häufig mit starken Schmerzen einher, besonders die Knochenhaut (Periost) reagiert dabei sehr empfindlich auf Druck- oder Zugbelastungen. Betroffene sind oft bettlägerig und auf die Hilfe anderer angewiesen. Mögliche weitere Folgen sind die Verformung der Wirbelsäule und ein verringertes Lungenvolumen. Auch Schlafstörungen können auf einen gebrochenen Wirbelkörper zurückzuführen sein. Diese Folgeerscheinungen können zu weiteren Funktionsstörungen führen.
Die herkömmliche Behandlungsmethode
Traditionell werden Wirbelkörperfrakturen mit Schmerzmitteln, Korsett und Bettruhe behandelt. Trotz langwieriger Therapie bleiben aber oft chronische Schmerzen und eine nachhaltige Beeinträchtigung der Mobilität, auch eine Verformung der Wirbelsäule kann mit den herkömmlichen Behandlungsmethoden nicht ausgeschlossen werden.
Die Behandlung durch eine Vertebroplastie
Mit der Vertebroplastie gibt es seit einigen Jahren ein minimal-invasives Verfahren, das die Folgen der Wirbeleinbrüche wesentlich effektiver bekämpfen kann. Dem Patienten wird dabei unter örtlicher Betäubung ein spezieller Knochenzement in den betroffenen Wirbel gespritzt, der den Knochen stabilisiert. |